Logo Print

Media Center

Wissen sollte man teilen.

Treiber und Instrumente zur Steuerung digitaler Geschäftsmodelle

Große IT-Konzerne wie Google beweisen, dass die Herstellung und/oder der Besitz physischer Produkte keine Notwendigkeit für wirtschaftlichen Erfolg darstellen. Stattdessen stützen sie sich auf so genannte digitale Geschäftsmodelle, welche zunehmend als obligatorisch angesehen werden. Oft ist allerdings unklar, was diese Geschäftsmodelle ausmacht und wie sie erfolgreich gesteuert werden.

Die Digitalisierung beeinflusst nicht nur den Wertschöpfungsprozess, sondern auch die Art und Weise der Unternehmenssteuerung sowie die Entscheidungsfindung. Häufig wird die Digitalisierung des Steuerungssystems mit der Einführung neuartiger Analysesoftware gleichgesetzt, ohne die zugrunde liegenden Prozesse, Leistungsindikatoren oder Berechnungslogiken zu hinterfragen oder zu adaptieren. In der Praxis zeigt sich aber, dass traditionelle Instrumente nicht eins zu eins übertragbar sind.

Analoge und digitale Geschäftsmodelle unterscheiden sich …

  • In der Art und Weise der Wertschöpfung
  • In der Kostenhandhabung
  • Beim Erlösmodell
  • In der Schnelllebigkeit und der Frequenz von Innovationszyklen

Als Folge entstehen neue Anforderungen an die Unternehmenssteuerung und deren Instrumente.

Für die branchenübergreifende Studie „Treiber und Instrumente zur Steuerung digitaler Geschäftsmodelle“ wurden über 80 Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene befragt. Dabei standen die drei Themen Treiber des digitalen Wandels, Steuerung digitaler Geschäftsmodelle und Wertschöpfung digitaler Geschäftsmodelle im Fokus.

Basierend auf den Erkenntnissen der Studie lassen sich fünf Kernbotschaften ableiten:

  • Kosten- und Umsatzmodelle: Analoge Geschäftsmodelle haben höhere Herstellkosten und direkte Umsätze, während digitale Geschäftsmodelle auf andere Erlösmodelle setzen und mehr in Kundengewinnung investieren
  • Treiber digitaler Geschäftsmodelle: Digitale Geschäftsmodelle nutzen primär datentechnische, nutzungs- und standortbezogene Dienste, während sich analoge Geschäftsmodelle auf Produkte und Prozessoptimierungen fokussieren und die Potenziale neuer Technologien (noch) nicht nutzen
  • Wertschöpfungsprozess und Value Proposition: Digitale Geschäftsmodelle sind deutlich stärker am Kunden ausgerichtet, wodurch der Wertschöpfungsprozess und die Value Proposition durch die Digitalisierung verändert werden
  • Unternehmenssteuerung: Die Steuerung digitaler Geschäftsmodelle stützt sich stark auf Big Data und Advanced Analytics. Diese haben einen starken Einfluss auf die Berechnung von KPIs und die Managementperspektiven. Dabei gewinnen auch nichtfinanzielle KPIs zunehmend an Relevanz
  • Struktur der Organisation: Organisationen mit digitalen Geschäftsmodellen handeln, arbeiten und entscheiden agiler. Analoge Unternehmen benötigen bei der Integration digitaler Geschäftsmodelle Changemanagement, um kulturelle, organisatorische sowie personelle Anpassungen durchzuführen

Sie haben Interesse an den vollständigen Studienergebnissen?

» Hier geht's zur Studie!

Kontakt