CSRD-Studie 2026
Unternehmen im zweiten Jahr der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Unternehmen im zweiten Jahr der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) markiert einen Wandel in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Nach der erstmaligen CSRD‑Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2024 haben viele Unternehmen jetzt ihren zweiten CSRD‑Bericht veröffentlicht. Gleichzeitig befindet sich der regulatorische Rahmen in einem anhaltend dynamischen Veränderungsprozess. Mit dem Omnibus‑Paket der Europäischen Kommission stehen Vereinfachungen und Präzisierungen von CSRD, EU‑Taxonomie, CBAM und CSDDD an inkl. der bis Mitte 2026 erwarteten Verabschiedung der überarbeiteten ESRS‑Standards (revised ESRS). Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen essenziell, den eigenen Umsetzungsgrad zu bewerten und regulatorische Änderungen gezielt in die Weiterentwicklung der Berichterstattung zu integrieren.
Die Horváth CSRD‑Studie 2026 richtet sich sowohl an bereits berichtspflichtige Unternehmen, die ihr Reporting gezielt weiterentwickeln möchten - sei es im Vergleich zum Erstbericht oder im Branchenvergleich, als auch an Organisationen, die sich auf ihre erstmalige CSRD‑Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2027 vorbereiten.
Die Studie analysiert den aktuellen Umsetzungsstand der CSRD‑Berichterstattung, macht Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sichtbar und zeigt, wie Unternehmen zentrale Anforderungen - insbesondere im Bereich der Climate Disclosures - aktuell ausgestalten.
Grundlage der Studie ist die Auswertung von 65 aktuellen CSRD‑Berichten aus Europa. Die untersuchten Unternehmen reichen von weniger als 250 bis über 600.000 Mitarbeitenden und stammen aus sechs verschiedenen Branchen. Damit bietet die Studie fundierte Einblicke in ein breites Unternehmensspektrum hinweg und ermöglicht belastbares Branchen-Benchmarking. Beispielhafte Erkenntnisse der Studie sind:
Klimawandel (E1), Eigene Belegschaft (S1) und Unternehmenspolitik (G1) sind weiterhin nahezu durchgängig wesentliche Themen.
Im Schnitt berichten Unternehmen 43 Impacts, Risks & Opportunities (IROs), 82 % weisen Anpassungen gegenüber dem Vorjahr auf.
95 % der Unternehmen legen einen Klimatransitionsplan offen, nur 55% sind vom Vorstand genehmigt und 65% extern validiert.
Ein zentrales Ergebnis der Studie zeigt, dass die klimabezogene Berichterstattung insgesamt an Reife gewonnen hat, insbesondere im Hinblick auf Klimatransitionsplan und Klimarisikoanalyse. Gleichzeitig bestehen weiterhin Unterschiede in Tiefe, Governance‑Verankerung und der externen Validierung von Zielen, etwa im Rahmen der SBTi.
Die Studie liefert damit eine faktenbasierte Einordnung des aktuellen Marktstands und unterstützt Unternehmen dabei, ihre eigene CSRD‑Berichterstattung im Kontext der regulatorischen Entwicklungen und der Marktpraktiken einzuordnen.
Die vollständigen Ergebnisse erhalten Sie im Studienbericht. Auf Wunsch stellen wir zudem eine branchenspezifische Auswertung zur Verfügung – sprechen Sie uns gerne an.
