Studie : Controlling bei Versicherungsunternehmen
Das Controlling von Versicherern steht vor einem Wendepunkt. Effizienz- und Kostendruck steigen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Steuerungsfähigkeit, Datenqualität und Geschwindigkeit.

Das Controlling von Versicherern steht vor einem Wendepunkt. Effizienz- und Kostendruck steigen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Steuerungsfähigkeit, Datenqualität und Geschwindigkeit.

Die Horváth-Studie 2026 zeigt: Versicherer wollen ihr Controlling modernisieren. Die Ansprüche sind deutlich:
1. weniger manuelle Tätigkeiten,
2. bessere Daten,
3. schnellere Planung,
4. stärkeres Forecasting
5. und mehr Automatisierung.
Viele Controlling-Bereiche arbeiten noch stark im operativen „Maschinenraum“. Datensammlung, Konsolidierung und Reporting binden Kapazitäten. Gleichzeitig erschweren fragmentierte Systemlandschaften, hohe Abstimmungsaufwände und unklare Rollenbilder die Weiterentwicklung.Für Business Partnering, Governance und aktive Steuerungsimpulse bleibt dadurch oft zu wenig Raum.
Der zentrale Befund der Studie: Neue Tools allein lösen das Problem nicht. Wirksame Transformation beginnt mit klaren Prozessen, einem zukunftsfähigen Target Operating Model und verlässlichen Datenstrukturen. Erst dann können Automatisierung und KI ihr Potenzial entfalten.
Die Studie zeigt, wo Versicherer heute stehen. Sie macht sichtbar, welche Reifegrade in Planung, Forecasting, Organisation und Systemen bestehen. Und sie zeigt, welche Hebel jetzt entscheidend sind, um Controlling vom operativen Informationslieferanten zum aktiven Steuerungspartner weiterzuentwickeln.
Die Teilnehmenden der Studie haben Fragen zu folgenden Kernthemen beantwortet:
Aktuelle Herausforderungen und Markttrends im Controlling
Planung, Budgetierung und Forecasting
Werttreiber, Szenarien und Maßnahmen-Controlling
Rollenbild und Target Operating Model der Controlling-Organisation
Automatisierung, Datenqualität sowie System- und Tool-Landschaften
KI-Einsatz und künftige Potenziale im Controlling
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie im Studienreport. An der Studie nahmen 26 mittlere und große Lebens-, Kranken-, Schaden/Unfall- und Rückversicherungen aus Deutschland und der Schweiz teil.
