Studie

Enabling the Value of Time

Implikationen für die Innenraumgestaltung autonomer Fahrzeuge

Autonomes Fahren wird die Automobilindustrie und die Mobilität in unserer Gesellschaft verändern. Es entstehen neue Verkehrssysteme und Beförderungsangebote, die durch intelligente Steuerung und ergänzende Sharing-Konzepte zu einer Entlastung des Verkehrsaufkommens führen können. Aber auch die individuelle Fortbewegung im eigenen Fahrzeug wird sich durch die zunehmende Automatisierung grundlegend wandeln. Die Vorstellung, dass der Aufenthalt im Fahrzeug für Aktivitäten genutzt werden kann, zieht eine Neubewertung der Fahrzeit nach sich. Nach und nach erst begreift man den Nutzen, den die Vision des selbststeuernden Fahrzeugs für Berufstätige, hilfebedürftige Menschen oder Kinder ohne Führerschein bietet: Mobilität auf Abruf und die Möglichkeit, Fahrtzeit als effiziente Lebenszeit zum Arbeiten, Einkaufen oder für die Erledigung von Grundbedürfnissen wie Schlafen, Unterhaltung oder Essen und Trinken zu nutzen.

Die Studie erfasst die Einstellungen und Anforderungen der zukünftigen Nutzer autonomer Fahrzeuge im Hinblick auf die Gestaltung der Fahrzeit. Zentrale Aspekte sind die Nutzeranforderungen an die Gestaltung des Innenraums und die Zahlungsbereitschaft für einzelne Ausstattungsumfänge. Im Vergleich zur Vorgängerstudie „The Value of Time – Nutzerbezogene Service-Potenziale durch autonomes Fahren” aus dem Jahr 2016 wurde der Umfang der Studie auf fünf Länder und insgesamt 2.500 Teilnehmer erweitert. Das Forschungsdesign der aktuellen Studie erlaubt die Auswertung nach demografischen Merkmalen wie Geschlecht, Alters- und Einkommensstruktur, Ein- und Mehrpersonen-Haushalten, Stadt- und Landbevölkerung oder der täglichen Fahrtzeit.

Einige Kernergebnisse im Überblick:

  • China ist das Land mit der größten Nutzungsbereitschaft autonomer Mobilitätslösungen, und das mit deutlichem Abstand
  • Deutschland zeigt im Ländervergleich die geringsten Akzeptanzwerte für die jeweiligen Nutzungsarten. Die kritische Einschätzung des Sicherheitsrisikos scheint für die Deutschen der vorherrschende „Show Stopper“ zu sein
  • US-amerikanische Studienteilnehmer zeigen eine überproportional starke Abneigung gegenüber dem Verzicht auf ein eigenes Fahrzeug
  • Studienteilnehmer aus Frankreich weisen eine hohe Akzeptanz für Sharing-Konzepte auf
  • Japanische Studienteilnehmer bewerten eine Vielzahl der Ausstattungsoptionen im Ländervergleich sehr viel weniger attraktiv
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Vorschau – die vollständige Infografik können Sie sich downloaden.
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"Enabling the Value of Time"

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