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Supply Chain Performance Management

Industrie- und Handelsunternehmen sind Teil eines Wertschöpfungsnetzwerks, dessen Komplexität stetig steigt. Die Ursache dafür liegt insbesondere in kontinuierlichen Veränderungen der Markt-, Produkt-, Branchen- und Kundenstrukturen. Um diesen Herausforderungen langfristig zu begegnen und erfolgreich am Markt zu agieren, sind leistungsfähige Prozesse entlang der gesamten Supply Chain notwendig.

Die vorliegende Studie zeigt, wie sich die Ziele und Anforderungen des Supply Chain Managements entwickeln und für welche Bereiche die Teilnehmer die größten Potenziale bei der Optimierung ihrer Supply Chains sehen. Vor diesem Hintergrund wurde zunächst untersucht, inwiefern die 73 befragten Unternehmen durch die Implementierung einer Supply-Chain-Strategie und einer geeigneten Organisationsstruktur sowie geeigneter Prozesse die Basis für eine erfolgreiche Steuerung der Wertschöpfungskette legen. Die Steuerung der Supply Chain unter Verwendung geeigneter Methoden, Kennzahlen und zukunftsorientierter Planungsinstrumente stehen im Fokus des anschließenden Abschnitts. Abschließend wurden die Teilnehmer der Studie nach Ausprägung und Optimierung des Netzwerkgedankens, d. h. der unternehmensübergreifenden Kooperation mit Kunden bzw. Lieferanten, befragt.

Horváth & Partners führte diese Studie bereits im Jahr 2011 erfolgreich durch. Aufgrund des großen Interesses wurden im Rahmen einer Neuauflage der Studie die aktuellen Entwicklungen und Trends im Supply Chain Management untersucht sowie Veränderungen gegenüber der letzten Erhebung analysiert. Gegenstand der Studie sind erneut Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Studie richtet sich dabei insbesondere an Personen in leitenden Funktionen, Projektleiter und Spezialisten der Fachbereiche Einkauf, Produktion, Logistik, Distribution sowie Prozessmanagement und Organisationsentwicklung.

Die Studienergebnisse im Überblick

  • Supply Chain Management – Ziele, Entwicklungen, Trends
    Um den Herausforderungen des wachsenden Wettbewerbsdrucks entgegenzutreten, liegt der Fokus des Supply Chain Managements sowohl derzeit als auch künftig auf der Kosteneffizienz in der Gestaltung des Wertschöpfungsnetzwerks. Zudem müssen die Supply Chains in Zukunft wesentlich flexibler gestaltet werden, um besser auf die zunehmende Volatilität der Absatzmärkte reagieren zu können. Ein weiterer Trend, der sich in der Studie widerspiegelt, ist nachhaltiges Supply Chain Management. Obwohl bisherige Bemühungen kaum das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen haben, wird dessen Bedeutung in Zukunft stark zunehmen.
  • Supply-Chain-Strategie und Organisationsstruktur
    Trotz der zunehmenden Vernetzung der Wertschöpfungsketten fehlen in den meisten Unternehmen eine geeignete Supply-Chain-Strategie und eine entsprechende Organisationsstruktur. Hier besteht eindeutig Handlungsbedarf, um die oben beschriebenen Potenziale heben zu können. Häufig mangelt es in den Unternehmen schon an einer eindeutigen Definition und Zuordnung von Rollen und Verantwortlichkeiten, obwohl diese die Basis für die zugrundeliegende Organisationsstruktur darstellen und – wie die Analyse der Umfrageergebnisse zeigt – eine hoch signifikante Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Supply Chain haben.
  • Supply-Chain-Steuerung und Kennzahlen
    Für die Beherrschung komplexer Wertschöpfungsketten ist ein durchgängiges Steuerungskonzept mit einem geeigneten Kennzahlensystem und einem spezifischen Supply-Chain-Risikomanagement wesentlich. Die große Bedeutung eines übergreifenden Steuerungsansatzes ist den meisten Unternehmen bekannt, jedoch ist die Umsetzung häufig eingeschränkt. Ebenso verhält es sich beim Risikomanagement als einem zukunftsorientierten Planungs- und Steuerungskonzept. Auch Kennzahlensysteme werden bisher nur ansatzweise eingesetzt. Meist mangelt es an der notwendigen Kommunikation der Kennzahlen und einem geeigneten Maßnahmencontrolling.
  • Supply-Chain-Kooperation
    Ziel von Supply-Chain-Kooperationen ist eine unternehmensübergreifende Optimierung der Prozesse, die sich nur durch eine zielgerichtete und lösungsorientierte Zusammenarbeit realisieren lässt. Bisher liegt der Fokus dabei auf kostenfokussierten Optimierungen, wobei auch bei flexibilitätsorientierten Optimierungsmaßnahmen und Maßnahmen zum nachhaltigen Supply Chain Management Fortschritte erzielt wurden. Für eine effektive partnerschaftliche Zusammenarbeit ist es sinnvoll, Anreizsysteme als unterstützende Instrumente zu nutzen, um gegebenenfalls divergierende Interessen auf gemeinsame Ziele auszurichten. Aktuell werden hierzu verstärkt die Verlagerung von Einkaufsvolumen, Weitergabe von Kostenerhöhungen und Bonus-/Malus-Regelungen genutzt.

Kontakt

Studienbestellung

Bei Interesse am Studienbericht wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Julian Golder (jgolder@horvath-partners.com).