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Digitalisierung – Der Realitäts-Check

In den Unternehmen arbeiten Entscheider mit Hochdruck an Strategien und Maßnahmen, wie sie die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal nutzen – sei es durch bessere Produkte und besseren Service, sei es durch mehr Effizienz der Prozesse, bessere Steuerung oder schnellere Entscheidungen. Jedes Unternehmen hat sein eigenes Transformationstempo, sein eigenes Vorgehen, eigene Ziele und Erfahrungen.

Doch wo stehen Unternehmen in Deutschland in puncto Digitalisierung? Wer treibt die Digitalisierungsstrategie und -umsetzung voran, wer bekommt sie in welchem Ausmaß zu spüren und welche Veränderungen und Effekte sind bei den Geschäftsmodellen und den Geschäftsprozessen zu erkennen? Welche Auswirkungen auf die Unternehmenssteuerung machen sich bemerkbar? Diesen Fragen ist Horváth & Partners in der branchenübergreifenden Studie „Digitalisierung – Der Realitäts-Check“ nachgegangen. Das Marktforschungsinstitut Forsa führte im Zeitraum April bis Mai 2016 Telefoninterviews mit rund 200 Entscheidern aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und mit einem Jahresumsatz ab 250 Millionen Euro durch.

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Studienergebnisse

  • Digitalisierung ist in den meisten Unternehmen angekommen
    In mehr als 80 Prozent der Unternehmen hat die Digitalisierung bereits starken Einzug gehalten. Besonders bei Konsumgüterherstellern und Handelsunternehmen ist ein hoher Digitalisierungsgrad zu beobachten. Der Fokus liegt dabei auf der Digitalisierungsstrategie, die Hauptverantwortung dafür liegt meist beim CEO oder CIO. Darüber hinaus sind mehr als 80 Prozent der befragten Digitalisierungsexperten selbst in die Strategieentwicklung eingebunden.
  • Digitalisierung verändert Aufgaben und Zuständigkeiten
    Digitale Prozesse beeinflussen die Organisationsstruktur, interne Abläufe und auch die Aufgaben und Zuständigkeiten von Mitarbeitern. Am deutlichsten sind Veränderungen in Handels-, Telekommunikations- und Transportunternehmen zu beobachten. Die Folge: Mehr als jedes zweite Unternehmen klagt neben Zeitproblemen über Interessenskonflikte und  Kommunikationsprobleme, aufgrund der zunehmenden Digitalisierung.
  • Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Prozesse
    Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, sind viele Unternehmen gezwungen, ihr Geschäftsmodell entsprechend anzupassen. Den größten Einfluss haben die Themen Mobile Solutions und Virtual Services. Mit Cloud-Anwendungen oder dem „Internet der Dinge“ beschäftigen sich rund 40 Prozent der Unternehmen. Dabei hatte die Implementierung neuer Technologien für etwa 80 Prozent der Unternehmen eine starke Anpassung der IT-Prozesse zur Folge.
  • Chance für die Unternehmenssteuerung: Effizienz- und Effektivitätssteigerung
    Neben den Herausforderungen überwiegen aber dennoch die Chancen, die sich für die Steuerung einzelner Unternehmensbereiche ergeben. Nahezu alle Unternehmen erwarten positive Effekte. Fast 90 Prozent rechnen mit einer effizienteren Gestaltung ihrer Prozesse. Auch die Einbeziehung von Big Data wird in der Regel positiv bewertet.
  • Digitalisierung kommt vor allem Kunden zugute
    Digitalisierung trägt zu einer Verbesserung der Produkt- und Servicequalitäten bei. Mehr als drei Viertel der Unternehmen konnten mit Hilfe digitaler Technologien ihre Produkte und Services besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden abstimmen, die Erreichbarkeit von Servicemitarbeitern verbessern und Lieferzeiten verkürzen.
  • Geringere Kosten und höhere Produktivität durch Digitalisierung
    Fast alle Unternehmen konnten ihre Kosten senken und die Produktivität steigern. Insbesondere in der IT, aber auch entlang der Lieferkette, im Vertrieb und im Einkauf ergeben sich Kostensenkungspotenziale.
  • Potenziale weiter ausschöpfen
    Die sich aus der Digitalisierung ergebenden Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft. Neben neuen Möglichkeiten der Informationsgewinnung erwarten neun von zehn der befragten Digitalisierungsexperten weitere Serviceoptimierungen. Mehr als 80 Prozent erhoffen sich darüber hinaus neue Möglichkeiten der Kostenreduktionen und Produktivitätsgewinne.

Auszug aus den Studienergebnissen zum Download

»Download (pdf 295 KB)

Kontakt

Studienbestellung

Die Studienergebnisse sind gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro zzgl. MwSt. erhältlich und können per E-Mail an Frau Susanne Donabauer
(sdonabauer@horvath-partners.com
bestellt werden.