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BUSINESS TRANSFORMATION: DER WANDEL ZUM ERFOLG

Globales Unternehmen der Chemieindustrie schafft durch Business Transformation den Turnaround

An weltweit über 30 Standorten rentabel wirtschaften und die Marktführerschaft übernehmen – mit diesen Zielen ging ein großer Chemiekonzern und Zulieferer der Automobilindustrie seine Business Transformation an. Unterstützt durch den Best Practice Ansatz von Horváth gelang dem Unternehmen auf allen Ebenen der Organisation ein umfassender Wandel. Bereits vor Projektabschluss erzielte es so neue Rekordergebnisse.

Mit der globalen Business Transformation hatte sich der Anbieter von Automotive-Technologie viel vorgenommen. Den Turnaround mit dreistelligem EBIT Ziel zu schaffen, war eine ambitionierte Aufgabe angesichts des globalen Projektumfangs und der komplexen Ausgangslage als Teil eines international agierenden Konzerns mit mehr als 30 Standorten auf fünf Kontinenten. So waren bei diesem Vorhaben viele kulturelle Barrieren zu überwinden, um ein gemeinsames Verständnis für die Notwendigkeit des Wandels zu schaffen. Für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft musste das Unternehmen seine Profitabilität steigern und die gesamte Organisation einen umfassenden Change-Prozess durchlaufen.

MIT HORVÁTH BEST PRACTICES ZUR ERFOLGREICHEN BUSINESS TRANSFORMATION

Dafür holte das Unternehmen Expertinnen und Experten von Horváth ins Boot, um sein internationales Team zu unterstützen. Zuvor hatte Horváth bereits die überaus erfolgreiche Transformation einer Schwestergesellschaft begleitet und die Verantwortlichen so von seiner Vorgehensweise überzeugt.

Das aus vier internationalen Standorten von Horváth zusammengestellte Team implementierte gemeinsam mit dem Kunden ein auf das Unternehmen angepasstes globales Transformationsprogramm. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Transformation Office, ein aus Spezialistinnen und Spezialisten beider Partner bestehendes Team, das direkt unter der Topmanagementebene des Kunden etabliert wurde. Es analysierte die Ist-Situation, legte ein Zielbild fest und steuerte die rund 1.500 Einzelmaßnahmen des Projekts. Diese wurden ebenfalls gemeinsam entwickelt und von Teams in den jeweils betroffenen Organisationsbereichen sowie an den Standorten vorangetrieben.

ANLAGENEFFEKTIVITÄT UND TRANSPARENZ OPTIMIERT

Auf der Produktionsebene sollte eine höhere Anlageneffektivität sowie mehr Transparenz über Daten und Prozesse zu EBIT- und Rentabilitätssteigerungen führen. Das Produktportfolio des Unternehmens ist zudem äußerst variantenreich und die Produktionsprozesse komplex. Die einzelnen Standorte fertigen hochspezialisierte Lösungen, die jeweils auf individuelle Kundenwünsche zugeschnitten und an die vor Ort geltenden gesetzlichen Vorgaben angepasst sind.

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Ein Ansatzpunkt für die Transformation waren unter anderem die langen Durchlaufzeiten in der Produktion. Produktionspläne wurden teils noch sehr kurzfristig geändert, was sich negativ auf die gesamte Lieferkette auswirkte und zu hohen Stückkosten führte. Zudem fehlten unternehmensweit einheitlich definierte KPIs, sodass ein Leistungsvergleich der Standorte und ein übergreifendes Performance Management nur schwer möglich waren. Um das Projektziel zu erreichen, musste unter anderem mehr Transparenz über Stückkosten und die Leistung einzelner Standorte geschaffen werden. Zudem galt es, durch ein konsequenteres Durchsetzen von Produktionsplänen die globale Lieferkette zu optimieren.

OFFENE KOMMUNIKATION FÖRDERTE NACHHALTIGE VERÄNDERUNG

Gleichzeitig musste die gesamte Organisation neu ausgerichtet und die Kundenorientierung noch stärker in den Fokus gerückt werden. Entscheidend war, eine globale Steuerung aufzusetzen, die unternehmensweite standort- und funktionsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern und die Stärken einzelner Standorte gezielter für den Gesamterfolg des Unternehmens zu nutzen. Gemeinsam mit dem Kunden implementierte das Beraterteam hierfür ein neues Target Operating Model. Zudem definierte es, welche neuen Kompetenzen für dieses Zielbetriebsmodell intern aufgebaut und welche durch Neueinstellungen von außen ins Unternehmen geholt werden sollten.

Entscheidend für den Erfolg von Transformationsprozessen ist immer das Engagement des Managements. Die Führungsebene muss stets hinter dem Projekt stehen und bei der Umsetzung selbst mit gutem Beispiel vorangehen, um die gesamte Organisation von der Notwendigkeit der Veränderung zu überzeugen. Bei den Beschäftigten des Automobilzulieferers sollte eine kooperative Grundeinstellung und das Mindset zur kontinuierlichen Verbesserung aufgebaut werden.

Die offene, regelmäßige und gezielte Kommunikation spielte dabei eine wichtige Rolle. Genutzt wurden unter anderem Betriebsversammlungen, Teammeetings und Newsletter, um über den Wandel, seine Ziele, geplante Maßnahmen und den Fortschritt des Projekts zu informieren. Im weiteren Verlauf gewann die öffentliche Präsentation von ersten Erfolgen für die Wertschätzung des Geleisteten und das Aufrechterhalten der Motivation an Bedeutung.

ERFOLGE DER BUSINESS TRANSFORMATION MESSBAR MACHEN

Um den Projektfortschritt und -erfolg messbar zu machen, entwickelte das Transformation Office maßgeschneiderte Impact-Tracking-Berichte für sämtliche Maßnahmen. Dazu zählten Eisberg-Diagramme, die wöchentliche Veränderungen von Reifegraden über das Gesamtprojekt hinweg grafisch darstellen, Performance-Dashboards sowie wöchentliche Fortschrittsübersichten, die den jeweiligen Stand der Maßnahmen sowie die finanziellen Effekte des Projekts sichtbar machen. Zudem unterstützten die Horváth-Beraterinnen und Berater die Finanzfunktion des Unternehmens dabei, die Transparenz und die Produktkostenkalkulation zu optimieren. Hierfür plante das Unternehmen die Einführung einer Business-Intelligence-Lösung und nutzt bis dahin ein von Horváth entwickeltes Übergangstool. Dank transparenter Daten und Prozesse hat das Unternehmen nicht nur den Projektfortschritt im Blick, sondern besitzt darüber hinaus auch die notwendige Informationsbasis für ein standortübergreifendes Performance Management zur effektiven Steuerung des Geschäfts.

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Der Automobilzulieferer hat seine Business Transformation in Kooperation mit Horváth erfolgreich zu einem Vorzeigeprojekt gemacht. Das Beraterteam unterstützte das Unternehmen dabei, den Wandel aus eigener Kraft voranzutreiben und die dafür notwendige Grundhaltung der kontinuierlichen Verbesserung fest in der Organisation zu verankern. Bereits vor Abschluss des Projekts konnte es so in den Quartalsergebnissen neue Rekorde verzeichnen. Nach erfolgreicher Neugestaltung der Organisation blickt das Unternehmen nun sehr optimistisch in die Zukunft.

Das Beraterteam unterstützte den Kunden dabei, den Wandel aus eigener Kraft voranzutreiben und die dafür notwendige Grundhaltung der kontinuierlichen Verbesserung fest in der Organisation zu verankern.

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