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E-Mobility: Worin liegen die erfolgreichen Geschäftsmodelle der Zukunft?

Der E-Mobility-Markt wächst – derzeit zwar noch auf niedrigem Niveau. Doch schon 2020 sollen gemäß den Plänen der deutschen Bundesregierung über eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein. Die Studie „Mobility 3.0“ aus dem Jahr 2012, die Horváth & Partners in Zusammenarbeit mit dem Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) der EBS Business School durchführte hat gezeigt, dass das Erreichen dieses Ziels durchaus möglich erscheint. In der Schweiz und in Österreich wird mit jeweils ca. 200.000 Elektrofahrzeugen gerechnet. Der Studie zufolge war 2012 bereits jedes vierte von über 200 befragten Unternehmen mit E-Mobility-Produkten auf dem Markt aktiv. Die übrigen Teilnehmer gaben an, zumindest in der Marktbeobachtung, Forschung oder Entwicklung aktiv zu sein. Laut den befragten Experten werden sich Elektrofahrzeuge in Frankreich, Nordeuropa, China und Japan schneller als in der DACH-Region durchsetzen.

Aspekte wie die kurze Reichweite und die lange Ladedauer für Elektrofahrzeuge stellen noch immer große Herausforderungen für die Player im E-Mobility-Markt dar. Vor allem die wachsende Anzahl von Elektrofahrzeugmodellen und deren Preisentwicklung stimmt aktuell zuversichtlich. So werden Ende 2014 über 20 Elektrofahrzeug-Modelle zur Verfügung stehen, deren Preis durchschnittlich noch ca. 30 Prozent über vergleichbaren Referenzfahrzeugen liegen dürfte. Vor zwei Jahren waren es gerade mal zwei Serienmodelle, deren Preis zudem noch deutlich über 60 Prozent im Vergleich zu Referenzfahrzeugen lag. Flottenbetreiber und Privatpersonen werden zunehmend in die Lage versetzt, finanzierbare Elektrofahrzeuge für ihre Bedürfnisse zu finden. Vor allem die wachsende Wirtschaftlichkeit der Batterien fördert die Wachstumschancen für die E-Mobility. Die Frage, wie unterschiedliche Branchen an diesem Wachstum profitieren können, ist heute teilweise nur in Ansätzen beantwortet. Während z. B. für die Automobilindustrie profitable Geschäftsmodelle im Rahmen der Elektromobilität gesehen werden, sucht die Energiebranche noch nach interessanten Wachstumsfeldern.

In den drei Bereichen Produktion, Energie und Services werden sich unterschiedliche Geschäftsfelder herauskristallisieren. In der Produktion stehen der Bau von Fahrzeugen/Powertrains und die Bereitstellung von Batterien bzw. Batteriesystemen sowie von Komponenten für E-Mobility im Fokus. Der Bereich Energie umfasst die Erzeugung von Ökostrom, den Aufbau und Betrieb von Lade- und Batteriestationen und energienahe Dienstleistungen. Services im Umfeld der Elektromobilität beinhalten etwa digitale Dienstleistungen im Fahrzeug (z. B. IT- & Telematik-Dienstleistungen), die Finanzierung und Versicherung sowie den Vertrieb und die Instandhaltung von Elektrofahrzeugen.

Wir beraten Unternehmen bei Fragen zur Entwicklung alternativer Antriebskonzepte und den damit verbundenen Geschäftsmodellen und Services sowie bei Themen wie Markteinführung von Elektromobilen, Entwicklung von neuen Produkten und Services im Umfeld von Ladeinfrastrukturen, Speicherkonzepten sowie fahrzeugnahen digitalen Dienstleistungen (z. B. Smart Car bzw. Smart Home).

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Ansprechpartner

Matthias Deeg
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