Moderne Unternehmenssteuerung durch digitalisierte Planung

Die Integration als Erfolgsfaktor der digitalisierten Planung

Die Unternehmensplanung von morgen wird durch Digitalisierung maßgeblich verändert werden. Im Vergleich zur heutigen Planung wird die zukünftige Unternehmensplanung durch Automatismen unterstützt, inhaltlich gehaltvoller und funktionaler. Die Entwicklung hin zu einer digitalisierten Planung erfolgt dabei entlang der drei aufeinander aufbauenden Schritte Integration, Automatisierung und Einsatz von Analytics. Eine digitale Planungs- und Steuerungsplattform dient hierbei als Beschleuniger dieser Entwicklung.

Die Unternehmensplanung von morgen wird durch Digitalisierung maßgeblich verändert werden. Im Vergleich zur heutigen Planung wird die zukünftige Unternehmensplanung durch Automatismen unterstützt, inhaltlich gehaltvoller und funktionaler. Die Entwicklung hin zu einer digitalisierten Planung erfolgt dabei entlang der drei aufeinander aufbauenden Schritte Integration, Automatisierung und Einsatz von Analytics. Eine digitale Planungs- und Steuerungsplattform dient hierbei als Beschleuniger dieser Entwicklung. 

Die Integration ist somit der wichtige erste Schritt als auch ein Erfolgsfaktor auf dem Weg zur digitalisierten Planung. Hierbei sollte ein Entwicklungsweg befolgt werden, um die richtigen Rahmenbedingungen für die Integration zu setzten: 

  • Inhaltliche Integration
  • Prozessuale Integration
  • Systemseitige Integration

Vergleichbar sind diese drei Stufen auch mit einem Reifegrad der Integration. Die Stufen bauen aufeinander auf und der Grad der Integration nimmt mit jeder Stufe deutlich weiter zu.

Inhaltliche Integration

Die Basis für die inhaltliche Integration ist der Einsatz von treiberbasierten Geschäftslogiken. Zunächst werden die Bestandteile der Finanzplanung integriert: GuV, Bilanz und Cash Flow sind aufeinander abgestimmt und lassen sich überleiten. Die nächste Stufe ist die Integration unterschiedlicher Teilpläne, wie beispielsweise die eng verzahnte Vertriebs- und Operationsplanung (S&OP) mittels Treibermodellen. Die Finanzplanung wird anschließend aus den operativen Teilplänen abgeleitet.

Prozessuale Integration

Nach der inhaltlichen Integration erfolgt die prozessuale Integration mit dem Ziel stringente und abgestimmte Prozesse zu etablieren. Hierbei werden zunächst unternehmensübergreifender Prozessleitplanken definiert, um zentrale Meilensteine und Haltepunkte über das gesamte Unternehmen abzustimmen. 

Um die prozessuale Integration weiter zu erhöhen, werden dann die unterschiedlichen Bereichs- und Teilpläne in eine sinnvolle Reihenfolge geschaltet. So werden Abhängigkeiten zwischen den Plänen berücksichtigt und Abstimmungsschleifen reduziert. Das Ergebnis sind ineinandergreifende oder abgeleitete Planungsprozesse über das gesamte Unternehmen hinweg: Ausgehend von der strategischen Planung findet die Mittelfristplanung statt. Die Mittelfristplanung wiederum bildet die Basis, um das Budget für das Frontjahr abzuleiten. Um den Steuerungskreislauf zu vervollständigen, ist auch der Forecast integriert und ermöglicht eine unterjährige Hochrechnung gegen das verabschiedete Budget.

Systemseitige Integration

Die letzte Stufe der Integration bildet eine modularisierte Systemlandschaft mit automatisierten Schnittstellen. Grundlage für die systemseitige Integration sind abgestimmte Datenmodelle zwischen den einzelnen Planungsapplikationen im gesamten Unternehmen. Eine vollständige Vereinheitlichung der Datenmodelle ist im ersten Schritt nicht ohne weiteres möglich. Umso wichtiger ist es, dass zentrale Dimensionen, die für die inhaltliche und prozessuale Integration benötigt werden, über alle Datenmodellbereiche abgestimmt sind. Ist dies erreicht, lassen sich anschließend Schnittstellen mit reduziertem Komplexitätsgrad zwischen den Planungsapplikationen etablieren. 

Sind diese Grundvoraussetzungen geschaffen, wird als nächstes die BI-Architektur Schritt für Schritt harmonisiert. Dies bedeutet zum einen, dass Datenmodelle weiter integriert und zum anderen IT-Systeme vereinheitlicht werden, um eine zentrale Planungs- und Steuerungsplattform zu schaffen.

Nutzen

Durch den ersten Schritt der Integration auf dem Weg zur digitalisierten Planung lassen sich klare Nutzen für Ihre Unternehmensplanung ableiten:

  • Deutliche Reduzierung von Abstimmungsaufwänden durch konsistente und integrierte Inhalte und Prozesse
  • Deutliche Erhöhung der Geschwindigkeit und Flexibilität bei der Durchführung von Anpassungen innerhalb der Planung
  • Der Integrationsansatz bildet die Basis für ein modernes Business Modelling (Gesamtunternehmenssimulation auf unterschiedlichen Ebenen) was in deutlich mehr Transparenz und gesteigerten Geschäftsverständnis resultiert