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Performancesteigerung in der Produktion durch Shopfloor Management

Führungskräfte beinahe aller produzierenden Unternehmen im deutschsprachigen Raum setzen seit den 1980er und 1990er Jahren Lean Management und Exzellenz-Initiativen um. Zur nachhaltigen Verankerung und kontinuierlichen Verbesserung hat sich Shopfloor Management als ein entsprechendes Führungsinstrument entwickelt.

Von Juni bis August 2012 befragte Horváth & Partners gemeinsam mit Festo Training and Consulting 101 Führungskräfte von produzierenden Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den Beweggründen für eine Einführung von Shopfloor Management, dem Verbreitungsgrad der Methoden sowie den maßgeblichen Erfolgsfaktoren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen die Wirksamkeit des Shopfloor Managements sowie kritische Erfolgsfaktoren im Rahmen der Einführung. Aus den Erfahrungen und Erkenntnissen der Teilnehmer, die dieses Instrument anwenden, lassen sich auch Handlungsbedarfe in den Bereichen Steuerung und Führung identifizieren. Die Qualitätsanforderungen der Kunden und die Einhaltung der Liefertermine bedingen kontinuierliche Verbesserung. Ein konsequent und nachhaltig ausgerichtetes Shopfloor Management trägt zu Erfüllung dieser Rahmenbedingungen bei und steigert so die Performance in der Produktion.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Shopfloor Management wird nicht nur als Führungsinstrument, sondern auch als Steuerungsinstrument in der Produktion verstanden. 40 Prozent der Studienteilnehmer setzen es nach eigenen Angaben derartig umfassend ein. Es schafft Transparenz über den Ist-Zustand.
  • Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer verbindet mit der Einführung von Shopfloor Management hohe Erwartungen, die zum großen Teil erfüllt werden.
  • Der langfristige Erfolg des Instruments ist noch nicht bei allen Unternehmen gesichert. Beispielsweise sind die Ziele des Shopfloor Managements nur bei 63 Prozent der Unternehmen in den Zielvereinbarungen der Führungskräfte in der Produktion verankert.
  • Beim wichtigen Erfolgsfaktor, der positiven Fehlerkultur, besteht noch eine Umsetzungslücke. Auch wird Shopfloor Management noch nicht bei allen Unternehmen durch die Führungskräfte im Tagesgeschäft gelebt.
  • Alle operativen Bestandteile des Shopfloor Managements, d. h. Visualisierung, Kommunikation, Standardisierung und Kontinuierliche Verbesserung sind für den Erfolg wichtig.
  • Das Shopfloor Management wird hauptsächlich zur Verbesserung von Qualitäts- und Effizienz-KPIs eingeführt. Unternehmen, die Shopfloor Management betreiben, sind tendenziell zufriedener mit der Zielerreichung in den Top-KPIs ihrer Produktion. Insbesondere bei den für die Steuerung der Produktion wichtigen KPIs Liefertermintreue und Durchlaufzeit sind diese Unternehmen deutlich zufriedener.

Kontakt

Studienbestellung

Der Studienergebnisbericht kann per E-Mail an Herrn Markus Bergmann bestellt werden (MBergmann@horvath-partners.com).