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Disruptive Ansätze und agiles Handeln sind essenziell für ein erfolgreiches Innovationsmanagement

Mehr denn je spielt Innovationsarbeit heute die Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Wachstumspotenziale zu erschließen und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern. Unternehmenslenker stehen häufig vor der Aufgabe, ihr bestehendes Geschäftsmodell samt seiner alten Strukturen zu transformieren und gleichzeitig disruptive Innovationen zu schaffen. Daher ist es sinnvoll, Ideen differenziert zu behandeln. Etablierte Innovationsprozesse sind vielfach zu langsam, um mit dem immer dynamischeren Transformationstempo mitzuhalten. Das Innovationsmanagement muss heute deutlich agiler sein, und die Werkzeuge und Methoden sind entsprechend anzupassen.

Agile Methoden und Werkzeuge

Lange Zeit bildeten Stage-Gate- und Produktentstehungsprozesse das Grundgerüst für die Innovationsarbeit. Diese unterteilen Innovationsaktivitäten in unterschiedliche Phasen, wobei an den Übergangen jeweils eine Entscheidung über das weitere Vorgehen gefällt wird. Sämtliche im Unternehmen vorhandenen Ideen werden über diese Prozesse gesammelt und kanalisiert. Im Hinblick auf traditionelles, schrittweises Innovieren liefert dieses lineare Vorgehen gute Ergebnisse. 

Während Weiterentwicklungen um bestehende Produkte und Dienstleistungen weiterhin durch klassische Innovationsprinzipien zum Markterfolg gebracht werden können, benötigen Ideen weiter abseits des aktuellen Kerngeschäfts fundamental andere Ansätze. Derartige Ideen sind in der Regel mit hoher Unsicherheit behaftet. Um dennoch schnell und erfolgreich voranzukommen, sind agile Methoden aus den Design-Thinking- und Lean-Start-up-Ansätzen absolut zentral. Diese disruptiven Ansätze ermöglichen eine höhere Geschwindigkeit der Innovation. Zu den weiteren Methoden zählen die Open Innovation, bei der externe Stakeholder in den Innovationsprozess einbezogen werden, ebenso wie Inkubatoren als „Brutstätten“ von Neuerungen oder Accelerator-Modelle, die Ideen schneller zur Marktreife bringen.

Ökosystem-Innovation

Viele erfolgreiche Organisationen setzen sich außerdem intensiv mit Geschäftsmodell- und Ökosystem-Innovation auseinander. Unternehmen müssen heute nicht mehr alles aus eigener Kraft schaffen. Sie können neue Marktleistungen oder eine bessere Wertschöpfung auch gemeinsam mit strategischen Partnern innerhalb eines Ökosystems realisieren und so flexibel auf sich verändernde Marktgegebenheiten reagieren. Davon profitieren die Kunden ebenso wie alle beteiligten Akteure.

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