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Interview mit Dr. Stefan Asenkerschbaumer (Robert Bosch GmbH)

„Steuerungsimpulse für ein Mehr an Nachhaltigkeit“

TPA: Welches Verständnis von unternehmerischer Nachhaltigkeit prägt die Bosch-Gruppe?

Asenkerschbaumer: Für die Bosch-Gruppe sind Nachhaltigkeit und eine langfristige strategische Ausrichtung schon seit den Zeiten des Firmengründers Robert Bosch ein Teil der Unternehmenskultur. Zwar verwendete man damals den Begriff „Nachhaltigkeit“ noch nicht außerhalb der Forstwissenschaft. Aber schon Robert Bosch machte sich Gedanken über das Verhältnis zwischen den unternehmerischen und den berechtigten gesellschaftlichen Belangen. Dieser Tradition folgend verstehen wir in der Bosch-Gruppe unternehmerische Verantwortung als das „Halten der Balance im Dreieck von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“. Dieses Verständnis von unternehmerischer Verantwortung ist in Vision, Leitbild und Werten des Unternehmens festgehalten. „Verantwortlichkeit“ als einer der sieben Werte der Bosch-Gruppe umfasst zum Beispiel auch die Verpflichtung, dass unsere Erzeugnisse und Leistungen vor allem der Sicherheit des Menschen, dem sparsamen Umgang mit Ressourcen und der Sauberkeit der Umwelt dienen.

TPA: Wie wirkt sich dieses Verständnis konkret im Unternehmen aus?

Asenkerschbaumer: Am besten lässt sich das am strategischen Leitmotiv der Bosch-Gruppe veranschaulichen: „Technik fürs Leben“. Gemeint ist damit, dass die Verbesserung der Technik und der Wirtschaft immer auch dem Menschen nützlich sein soll.

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TPA: Welche Chancen eröffnet insbesondere die Ökologieorientierung einem Unternehmen wie Bosch?

Asenkerschbaumer: Unser strategisches Leitmotiv „Technik fürs Leben“ fordert ja nicht zuletzt dazu heraus, technische Lösungen für die Verbesserung und den Schutz der Umwelt zu entwickeln. Das kann zum Beispiel bedeuten, erneuerbare Energien noch wirtschaftlicher oder Mobilität noch sicherer, sauberer und sparsamer zu machen beziehungsweise generell umwelt- und ressourcenschonende Erzeugnisse zu entwickeln.

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TPA: Welche Aufgaben fallen in einer solchen Strategie dem Controlling zu?

Asenkerschbaumer: Wesentliche Aufgabe des strategischen Controllings ist es, das Management bei dieser langfristig orientierten Unternehmensausrichtung durch die Beurteilung der wirtschaftlichen Chancen und Risiken zum Beispiel von Innovationen zu unterstützen. Das Controlling ist in Vision und Werte des Unternehmens eingebettet und muss die langfristigen Auswirkungen von Entscheidungen des Managements transparent bewerten und die Umsetzung unterstützen.

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Den vollständigen Text finden Sie in Ausgabe 1/2012 von "The Performance Architect".

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