Projekte & Profile
Borealis: Der Krise erfolgreich begegnen
„Shaping the Future with Plastics“ – ist der Leitsatz von Borealis, einem führenden Anbieter innovativer, hochwertiger Kunststoffe. Das weltweit tätige Unternehmen mit einem Nettogewinn von 239 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008, konzentriert sich auf die Bereiche Infrastruktur, Automobile, anspruchsvolle Verpackungen und Base Chemicals.
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Die düsteren Marktaussichten für das Jahr 2009, die enormen Überkapazitäten in Europa und stark sinkende Margen erwarten ließen, veranlassten die Unternehmensführung von Borealis im Frühjahr 2008 zum Handeln. Das ehrgeizige Ziel: Bis zum Jahresende sollten die Kosten in ausgewählten Funktionen nachhaltig gesenkt werden. Dieser großen Herausforderung begegneten das Unternehmen und die Berater von Horváth & Partners mit dem europaweiten Kostensenkungsprogramm „European Cost Competitiveness“ (ECC).
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"Die Wirtschaftskrise hat auch in der Chemie-Industrie ihre Kreise gezogen und viele Unternehmen vollkommen unerwartet ereilt. Dank der erfolgreichen und zeitnahen Umsetzung von ECC ist Borealis auf die stürmischen Zeiten besser vorbereitet als mancher Wettbewerber“, resümiert Johan Brenner, Geschäftsführer Borealis Finnland. Nur wenn einem solchen Projekt im Unternehmen die entsprechende Priorität eingeräumt werde, sei es möglich, nicht nur zeitnahe, sondern auch nachhaltige Erfolge zu verbuchen…
Der Kundenwunsch ist TRUMPF
Eine hoch entwickelte Technologie, beste Qualität und Funktionen, die den Kundenwünschen genau entsprechen. Dies sind ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Produkteinführung. Doch was, wenn sich keine Abnehmer finden, weil das Produkt zu teuer für das entsprechende Marktsegment ist? Die TRUMPF-Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Werkzeugmaschinen, hat dies aufgegriffen: Im Produktentstehungsprozess berücksichtigt der Maschinenbauer frühzeitig die Preisvorstellungen der Kunden und profitiert dabei von angepassten, da marktorientierten Herstellungskosten. Bei der Produktentwicklung des Maschinenbauers steht nicht mehr die Frage im Mittelpunkt: "Was wird das Produkt kosten?" Entscheidend ist: "Was darf das Produkt kosten, um die Kundenanforderungen zu erfüllen?"
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Stärkere Kundenorientierung bei geringeren Kosten
Damit der Spagat zwischen zukunftsentscheidenden Neuentwicklungen und dem zunehmenden Kostendruck gelingt, sollten die teilweise vorhandenen Target-Costing-Aktivitäten strukturiert, intensiviert und weiter ausgerollt werden. Das Instrument Target Costing macht dank einer retrograden Planung eine bessere Kundenorientierung möglich. Eine umfassende Analyse des relevanten Marktes war dabei der Startpunkt. Davon ausgehend wurde der Absatzpreis der Stanzmaschinen bestimmt. Anschließend ermittelt die rückwärts gerichtete Kalkulation, was die einzelnen Schritte der Produktherstellung kosten dürfen…
Die vollständigen Texte finden Sie in Ausgabe 2/2009 von „The Performance Architect“.
Außerdem in der Rubrik „Projekte & Profile“:
- Lufthansa Technik - Durchlaufzeitreduzierung durch Lean Management


