Öko-Energie aus städtischer Hand
Wie ist eine sichere, umweltverträgliche Energieversorgung sicherzustellen? Diese Frage treibt nicht nur die Bundespolitik, sondern auch viele Städte und Gemeinden um. Immer öfter lautet die Antwort „Rekommunalisierung“. Hinter diesem sperrigen Begriff versteckt sich die Rückkehr der öffentlichen Hand in die Daseinsvorsorge etwa über die Gründung stadteigener Energieversorgungsunternehmen.
Auch die Landeshauptstadt Stuttgart hat sich für diesen Weg entschieden. Ende 2013 laufen dort Konzessionsverträge für Strom, Wasser, Gas und Wärme aus. Dann will die Landeshauptstadt die Verantwortung wieder selbst übernehmen und die Energieversorgung mit einem eigenen Stadtwerk sicherstellen. Ziel der Landeshauptstadt Stuttgart ist es, damit einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und den kommunalen Einfluss zu stärken.
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Nach einer intensiven Untersuchung zeichnete sich die Gestalt der künftigen Stadtwerke ab: Die Geschäftsfelder sollten aus der Versorgung mit Strom und Gas, dem Vertrieb von Strom und Gas, der Ökoenergieerzeugung und weiteren Energiedienstleistungen bestehen. Für den Netzbetrieb erschien die Lösung geeignet, bei der die Stadt als Netzinvestor auftritt und Eigentümerin der Netze wird, für das operative Geschäft jedoch eine Kooperation eingeht. Die Entscheidung für diese Variante fiel im Mai 2011, als der Gemeinderat die Gründung der Stadtwerke beschloss. Der Weg dahin war durch eine hohe Bürgerbeteiligung gekennzeichnet.
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Horváth & Partners geht davon aus, dass in Zukunft kommunale und privatwirtschaftliche Modelle gleichberechtigt nebeneinander existieren werden.
Den vollständigen Text finden Sie in Ausgabe 1/2012 von "The Performance Architect".
Außerdem in der Rubrik „Projekte & Profile“:
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