Operational Excellence in Financial Industries

- » Rainer M. Zierhofer, Head of Competence Center Financial Industries
Die Agenda der COOs in Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern erweitert sich von der Entwicklung und Bereitstellung klassischer Backoffice-Dienste zunehmend zu einer umfassenden Steuerung der operativen Abläufe nach industriellem Vorbild. Die komplexe Bandbreite notwendiger Steuerungsthemen haben wir in einem methodischen Rahmenwerk zusammengeführt, welches eine ganzheitliche Betrachtung der Gestaltungsfelder ermöglicht. Ziel ist die Erreichung einer "Operational Excellence", die sich im drastischen Preiswettbewerb zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor entwickelt.
Operational Excellence lässt sich als die „dynamische Fähigkeit zur Realisierung einer effektiven und effizienten Wertschöpfungskette durch die integrative Nutzung und Gestaltung von prozessualen, organisatorischen, technologischen und kulturellen Faktoren“ beschreiben.
Unser Ansatz basiert auf dem Operational Excellence Framework, einem von Wissenschaftlern der privaten Hochschule European Business School (EBS) und Experten der Managementberatung Horváth & Partners entwickelten methodischen Rahmenwerk, welches durch Gespräche mit Fachverantwortlichen aus der Finanzbranche auf seine Gültigkeit für die Praxis überprüft wurde.
Das Operational Excellence Framework gliedert alle relevanten Steuerungsthemen der Service-Entwicklung und -Bereitstellung sowie des Kundenmanagements in vier wesentliche Gestaltungsfelder, welche gleichberechtigt nebeneinander stehen. Es dient nicht nur zur Komplexitätsreduktion der diversen Einzelthemen, sondern unterstützt das Ziel, durch eine ausgewogene, methodisch abgestimmte Steuerung eine „Operational Excellence“ zu erreichen.
- Strategy Alignment: Konsequente Ausrichtung an der Unternehmensstrategie.
- Prozess-, Organisations- und IT-Management: Wesentliche Themenstellungen der Architektur, insbesondere der organisatorischen Gestaltung des Unternehmens, der Prozesse und der IT-Landschaft.
- Performance Management: Beinhaltet organisatorische, prozessuale und methodische Faktoren der Performance-Steuerung. Kosten-, Qualitäts- und Kapazitätsmanagement sind wesentliche Einzelkomponenten.
- Human Capital Management: Steuerung der „Ressource Mensch“ und umfasst die vielfältigen Aspekte des aktiven und modernen Personalmanagements.
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Unsere Studie „Operational Excellence in Financial Industries“ richtet sich primär an COOs sowie Operations-, und Organisationsverantwortliche auf Vorstands- und Bereichsleiterebene der Finanzindustrie. Seit 2009 werden Banken, Versicherungen und weitere Finanzdienstleister (z. B. Kapitalanlagegesellschaften, Leasingunternehmen) jährlich hinsichtlich der Einschätzung ihrer operativen Exzellenz befragt. Aktuell nehmen weltweit rund 170 Finanzinstitute aus Europa, Asien und Australien teil, darunter insgesamt 52 Finanzinstitute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Gerne möchten wir weitere OpEx-Interessierte zur Teilnahme an der fortlaufenden Studie einladen. Als Teilnehmer erhalten Sie die detaillierten Studienergebnisse und werden Mitglied im Operational Excellence Network -- einem exklusiven Kreis von OpEx-Experten aus Wissenschaft und Praxis -- der Ihnen weitere Services bietet:
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Deutschland
Hendrik Rujner
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Österreich
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