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Green Controlling – Steuerung der ökologischen Performance

Viele Unternehmen haben die Bedeutung der Ökologie als Wettbewerbsfaktor erkannt, entwickeln umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen oder ganze Geschäftsmodelle. Da kann und muss auch das Controlling einen wichtigen Beitrag leisten, indem es für die nötigen Steuerungsinformationen und Transparenz über die ökologische Performance des Unternehmens sorgt.

In der Praxis ist das Green Controlling bisher nur begrenzt verbreitet, aber seine Bedeutung nimmt zu und die Zahl der grünen Initiativen in den Unternehmen steigt rasch. Beim Reinigungstechnikhersteller Kärcher etwa arbeitet das Controlling aktiv an einem Ansatz zur ökologisch orientierten Investitionsbeurteilung neuer Produktlinien oder Standorte.

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Ganz neu ist der Ansatz, grüne Themen in das Controlling zu integrieren, nicht. Bereits in den 1990er Jahren waren vor allem von Seiten der Wissenschaft Instrumente wie die Ökobilanz oder die Umweltkostenrechnung erarbeitet worden. In einigen Bereichen, vor allem der Chemieindustrie, wurden diese Ansätze auch zum Teil umgesetzt. Aber erst heute, da die Ökologieorientierung eine so zentrale Bedeutung hat, kommen „grüne“ Controlling-Methoden stärker zur Anwendung.

Die heutigen Methoden sind ausgereifter als die der 1990er und entsprechen den neuen, durch Gesetz und Markt geschaffenen Anforderungen. Eines dieser Instrumente ist beispielsweise das Carbon Management Accounting, das Transparenz über die Auswirkungen von Entscheidungen auf die Menge von Treibhausgasemissionen bringt. Mit dieser Methode kann der Carbon Footprint, der CO2 - Fußabdruck, berechnet und die finanziellen Auswirkungen von CO2 - Emissionen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden.

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Zur konsistenten Steuerung der ökologischen Nachhaltigkeit im Unternehmen ist es jedoch wichtig, den externen Bericht um ein internes (Management) Reporting zu ergänzen. Nur so lässt sich das Greening im Unternehmen zielorientiert steuern. Zur internen Steuerung müssen die externen Kennzahlen zumeist weiter spezifiziert werden, um in einem regelmäßigen unterjährigen Reporting nutzbar zu sein.

Pragmatisch und Top-down Bei der Einführung von Green-Controlling-Instrumenten ist ein pragmatisches Vorgehen zu empfehlen, das schrittweise zu einem ganzheitlichen Ansatz führt. In der Praxis bewährt hat sich besonders ein Top-down-Ansatz.

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Den vollständigen Text finden Sie in Ausgabe 1/2012 von "The Performance Architect".

Außerdem in der Rubrik „Fokus“:

  • Talk: "Nachhaltigkeit als Controlling-Aufgabe" mit Dr. Uwe Michel
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